Was ist Schwarzkümmelöl?

Schwarzkümmel – Anbauweise & mehr
Schwarzkümmel wird auch als Römischer Koriander bezeichnet. Er gehört zu den klassischen Hahnenfußgewächsen und ist nicht mit dem Kreuzkümmel oder Kümmel verwandt.

Was ist Schwarzkümmel?

Es handelt sich hierbei um ein Gewürz, dass ursprünglich aus Südost- und Vorderasien stammt. Schwarzkümmel wird aber auch in Ländern wie Ägypten, Westasien, Irak oder Türkei zum Würzen der unterschiedlichsten Speisen genutzt. Seit Jahren liegt das Gewürz auch in Deutschland im Trend. Das Gewürz ist auch unter dem Namen Nigella Sativa bekannt. Es handelt sich hierbei um ein Hahnenfußgewächs, dass eine Wuchshöhe von bis zu 50 cm erreichen kann. Die zarten Samen, die sich leicht trocknen lassen, entwickeln ein außergewöhnliches Aroma. Sie befinden sich in den blauen Blüten der Krautpflanze. Bereits seit 3.000 Jahren wird Schwarzkümmel als Gewürz oder Heilpflanze verwendet.

Was ist Schwarzkümmelöl

Wie wird der Samen für Schwarzkümmelöl angebaut?

Wer Schwarzkümmel selbst anbauen möchte, sollte die Samen im Frühjahr säen. Die beste Zeit zum Säen ist zwischen März und April. Die Samen sollten im Reihenabstand von circa 20 cm gepflanzt werden. Danach sollten sie mit einer dünnen Erdschicht bedeckt werden. In der Regel beträgt die Keimdauer zwischen zwei bis drei Wochen.

Der eigene Anbau von Gewürzen wie Schwarzkümmel ist sehr umweltbewusst und nachhaltig. Auch wenn Schwarzkümmel bei den Gewürzen zu den Exoten gehört, ist der Anbau nicht schwierig. Samen des Schwarzkümmels können als Aussaat in Baumärkten oder Gartencentern gekauft werden. Das Gewürz ist im Vergleich zu anderen Pflanzen sehr anspruchslos, was die Bodenbeschaffenheit betrifft. Es handelt sich bei dem Hahnenfußgewächs um eine Wildpflanze. Aus diesem Grund benötigt sie keinen Dünger. Beim Anbau sollte nur darauf geachtet werden, dass Staunässe vermieden wird. Am besten ist ein humoser Gartenboden und ein sonniger Platz geeignet.

Da es sich beim Schwarzkümmel um ein Wildkraut handelt, kann es schnell passieren, dass sich dieser im Garten vermehrt. Es ist daher sehr sinnvoll, dass ein Platz für die Aussaat der beliebten Heilpflanze gewählt wird, um den Wuchs etwas einzudämmen. Die Samen des Schwarzkümmels können geerntet werden, wenn die Pflanze von unten her anfängt abzusterben. Die Fruchtkapseln färben sich dann etwas bräunlich. Eine Kapsel sollte zu Testzwecken geöffnet werden. Ein reifer Kümmelkern hat eine Tropfenform und weist eine schwarze Farbe aus. Er riecht nach Anis und sollte zum Trocknen am besten auf einem sauberen Trockentuch gelegt werden.

Typische Verwendung des Schwarzkümmelöls

Aus Schwarzkümmel lässt sich ein hochwertiges Schwarzkümmelöl herstellen. Schwarzkümmel sollte vor dem Verzehr in der Pfanne immer leicht angeröstet werden. Durch die Röstaromen entsteht ein sehr angenehmer und würziger Geschmack. Viele Köche setzen Schwarzkümmel bei einem Gemüsecurry ein. Er passt aber auch sehr gut zu Lachs oder Avocados. Der Geschmack des Gewürzes erinnert an eine Mischung aus Bohnenkraut, Nüsse und Thymian. Auch eine leichte Note von Eukalyptus ist zu spüren. Je nach Bedarf können die Samen des Schwarzkümmels fein gemahlen oder ganz zum Würzen verwendet werden.

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Ist Schwarzkümmelöl gut für das Haar?

Der Grund, warum Schwarzkümmelöl im Zusammenhang mit langen und gepflegten Haaren ins Spiel kommt, ist, dass der Inhaltsstoff ein Antihistaminikum namens Thymochinon enthält. Aber gibt es genügend Hinweise, die Schwarzkümmelöl als Mittel für das Haarwachstum bestätigen?

Es gibt Hinweise darauf, dass der Samen eine Rolle als entzündungshemmendes, pilzhemmendes und antibakterielles Mittel spielen könnte. Theoretisch könnte der Samen bei Haarausfall aufgrund einer Erkrankung wie seborrhoischer Dermatitis helfen, die Erkrankung zu behandeln und das Haar nachwachsen zu lassen, sobald die Krankheit behandelt und abgeklungen ist. Sie sind sich nicht sicher, was genau die Ursache für Ihren Haarausfall ist? Sprechen Sie mit einem Dermatologen oder dem Arzt ihres Vertrauens, bevor Sie Schwarzkümmelöl ausprobieren.

Übrigens: Diese entzündungshemmenden Eigenschaften machen Schwarzkümmelöl auch zu einem sehr wirksamen Kopfhautpflegemittel. Massieren Sie einfach ein paar Tropfen in Ihre Kopfhaut ein, und es kann helfen, Reizungen oder Spannungen vor der Reinigung oder Pflege zu lindern. Ziemlich cool, oder?