Thymian in der Kosmetik

Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammend fühlt sich Thymian aber auch in sonnigen und gerne trockenen Ländern wohl. Er besitzt holzige Stängel und kann bis zu einem halben Meter groß werden. Seine leicht rosafarbenen Blüten lassen ihn zu einem farblichen Hingucker werden. Das worauf es aber beim Thymian ankommt sind seine eher ovalen, kleinen Blätter, die sehr intensiv duften und bei winterharten Sorten tatsächlich das ganze Jahr über grün bleiben.

Die ätherischen Öle aus Thymian beinhalten die wichtigsten Wirkstoffe: Hier wären die Phenole Carvacrol und Thymol, die Pilze und Keime vorbeugen. Schon im alten Ägypten wurde Thymian mit seiner antibakteriellen Wirkung zur Einbalsamierung genutzt. Erst im 11. Jahrhundert wurde es über die Alpen nach Deutschland gebracht – Benediktinermönche bauten ihn fortan in ihren Klostergärten an.

Welche Eigenschaften hat Thymian?

Die vielen positiven Eigenschaften wollen genutzt werden und dies geht besonders gut in der Kosmetik. Gerade bei natürlichen BIO Pflegeprodukten speziell gegen fettige und unreine Haut ist er als Inhaltsstoff sehr beliebt. Wissenschaftlich ist schon länger bewiesen, dass Thymian sogar effektiver ist als das häufig angewandte Benzoylperoxid. Sein größter Vorteil ist, dass es im Gegensatz zu Benzoylperoxid selbst sensible Haut nicht gereizt wird.

Sein Spektrum reicht von Produkten gegen fettige Kopfhaut, in Deos, zu Fußcremes und vielem mehr. Mit seinem Inhaltsstoff Carvacrol wirkt er sogar effektiv unter den Achseln oder an den Füßen zuverlässig gegen die unliebsamen Geruchsbakterien. Seine Gerbstoffe können den Schweißfluss besser regulieren und die Poren sogar verengen. Das Thymol wiederum ist dafür zuständig überschüssigen Talg zu verdünnen und für ein besseres Abfließen zu sorgen.

Somit ist es nicht verwunderlich, dass Thymian zur Erhaltung des Hautbildes beiträgt und sehr gerne als ein Baustein zur Pflege von unreiner Haut in Kosmetika verwendet wird.