CBG steht für Cannabigerol

Cannabigerol (CBG) ist ein weniger bekanntes Cannabinoid, das dich nicht high macht, aber dein Wohlbefinden verbessert. Du hast sicherlich schon von den medizinischen Wirkungen von Cannabis gehört und weißt wahrscheinlich, dass Cannabinoide wie Cannabidiol (CBD) mit mehreren gesundheitlichen Vorteilen in Verbindung gebracht werden.

Cannabigerol ist wie etwa 100 andere Cannabinoide ein Bestandteil, der im legalen Nutzhanf zu finden ist. CBG wird hauptsächlich aus den jungen und noch nicht ausgereiften Hanfpflanzen gewonnen. Umso älter die Pflanzen werden, desto weniger CBG ist dann darin enthalten, da sich durch die Wärme der Sonneneinstrahlung CBD bildet.

Somit ist vereinfacht gesagt CBG eine Vorstufe zu CBD.

Nun, CBD ist nicht das einzige Cannabinoid, das deine Gesundheit und dein Wohlbefinden verbessern kann. Trotz seiner mangelnden Popularität kann CBG auch bei mehreren Gesundheitsproblemen helfen.

Wo liegt dann der Unterschied von CBD und CBG?

Der Unterschied sind die verschiedenen Rezeptoren die angesprochen werden. CBG dockt hauptsächlich an die Cannabinoidrezeptoren CB1 an.

CBG ist zwar noch nicht so bekannt, ihm werden aber viele positive Effekte nachgesagt.

1990 wurde im Journal of Ocular Pharmacology and Therapeutics eine Studie veröffentlicht, in der bei Katzen gezeigt wurde, dass CBG den Augeninnendruck senken kann und damit auch bei Glaukomen helfen kann.

Da es im Gegensatz zu CBD noch nicht so bekannt ist gilt es in Fachkreisen noch immer als Geheimtipp und kann vielfach unterstützend eingesetzt werden. Die Anwendungsbereiche werden durch neue medizinische Auswertungen, internationale Studien und Expertisen-Wissen vieler Ärzte stetig erweitert.

1) A Comparison of the Ocular and Central Effects of Δ9-Tetrahydrocannabinol and Cannabigerol – BRENDA K. COLASANTI – Published Online: 18 Mar 2009 https://doi.org/10.1089/jop.1990.6.259