Welche Inhaltstoffe sollten nicht in deiner Kosmetik drin sein!?

Schädliche Inhaltsstoffe in der Kosmetik wie hormonell wirksame Substanzen, allergieauslösende Duftstoffe, Erdöl oder Palmöl kommen in unseren alltäglichen Pflegeprodukten vor. Alles zusammen Stoffe, mit denen man lieber nicht in Berührung kommen möchte.

Aluminiumsalze

INCI – Inhaltsstoff Bezeichnung: Alaun, Alcloxa, Aldioxa, Alumina, Aluminium Powder, Aluminium Stearate, Aluminum Chloride, Aluminum Chlorohydrate, Aluminum Hydroxide, CI 77000, CI 77002

Hauptsächlich findet man Aluminiumsalze in Deodorants. Hier soll ihre adstringierende Wirkung als Antitranspirant wirken. Problematisch sind Aluminiumsalze, weil sie über die Haut aufgenommen werden und in Verdacht stehen Alzheimer und Brustkrebs zu begünstigen.

Benzophenon

INCI Bezeichnung: Butyl Methoxydibenzoylmethane Oxybenzone, 4-Methylbenzylidene Camphor, Benzophenone-1 bis -4

Benzophenon wird auch als chemischer UV-Filter in Sonnenschutzmitteln und in vielen anderen Pflegeprodukten verwendet. Hier sollen Parfums und Farben vor UV-Strahlung geschützt werden. Benzophenon und seine Derivate haben allergische Wirkungen und sind daher besonders für Menschen mit empfindlicher Haut ungeeignet. Sie stehen auch im Verdacht, hormonell wirksam zu sein und Krebs fördern zu können.

Formaldehyd

INCI Bezeichnung: Triclosan, Sodium Hydroxymethylglycinate, Hexamidine Diisethionate, 2-Bromo-2-Nitropropane-1,3-Diol, Quaternium-15

Formaldehyd wird als Konservierungsmittel in herkömmlichen Kosmetika verwendet. Immer mehr Hersteller verwenden jedoch kein Formaldehyd, da diese ein hohes hautreizendes Potenzial besitzen, die Hautflora schädigen und sobald die Konzentration im Endprodukt 0,05% überschreitet, muss es speziell auf der Verpackung gekennzeichnet werden.

Mineralöle, Paraffine, synthetisches Glycerin

INCI Bezeichnung: Mineral Oil, Petrolatum, Paraffinum Liquidum, Paraffinum Subliquidum, Cera Microcristallina, Microcrystalline Wax, Ozokerit, Ceresin, Vaseline

Inhaltsstoffe auf Basis von Minderalölbasis wie Paraffin und synthetisches Glycerin werden in herkömmlichen Kosmetika häufig als Grundlage für Cremes, Lotionen, Öle und Haarpflegeprodukte verwendet. Dies liegt daran, dass die Produktion sehr billig ist und die Allergenität dieser synthetischen Materialien extrem gering ist. Naturkosmetik, nicht nur bei Malantis, verbietet die Verwendung von Inhaltsstoffen auf Mineralölbasis, da sie sich auf die Haut legen, die Poren verstopfen und keinerlei pflegende Eigenschaften haben. Die Haut kann nicht mehr genährt werden und Bakterien und Keime wachsen sehr gut unter der Paraffinschicht. Paraffine ist nicht nur schädlich für Haut und Haar, sondern auch umweltschädlich. Da sie nicht zersetzt werden können, lagern sie sich in der Umwelt ab und schädigen Gewässer.

Daher verwenden wir von Malantis ein pflanzliches und palmölfreies Glycerin, welches aus Raps von deutschen Felder gewonnen wird! Zum Beispiel im Malantis CBD SkinBalm Original. Pflanzliches Glycerin ist nicht nur nachhaltig hergestellt, es bietet sogar einen wertvollen natürlichen Feuchtigkeitsspender für die Haut.

Parabene

INCI Bezeichnung: Propylparaben, Btylparaben, Methylparaben, Ethylparaben, Isobutylparaben, Isopropylparaben

Aufgrund seiner antimikrobiellen und fungiziden Wirkung werden Parabene als Konservierungsmittel in herkömmlichen Kosmetika verwendet. Parabene sind in Naturkosmetika verboten, da sie sich im Körper ansammeln und im Verdacht stehen, hormonelle Wirkungen zu haben und Krebs zu fördern.

Zur Konservierung unserer Naturkosmetik nutzen wir bei Malantis “Magnolia Officinalis Bark Extract”. Es handelt sich um ein pulverisiertes CO2-Rindenextrakt des Magnolienbaums. Magnolien Extrakt ist ein sogenanntes “Multifunctional”, d. h. ein multifunktionaler Wirkstoff, der neben seinen antimikrobiellen Wirkungen antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften aufweist. Zu finden ist es zum Beispiel in der Malantis CBD DayCream ClearSkin. Obgleich in der Kosmetik­verordnung nicht als Konservierungsmittel gelistet, zeigt Magnolienextrakt ausgeprägte Wirkung gegen Schimmel und Hefen und eine moderate Wirkung gegen Bakterien (u. a. gegen akneauslösende Bakterien wie Propionibacterium acnes).

Weichmacher, insbesondere Phthalate

INCI Bezeichnung: Diethyl Phthalate, Diethylhexyl Phthalate, Di-n-Butylphthalat (DBP)

Phthalate werden als Weichmacher in herkömmlichen Kosmetika verwendet, um eine cremige Konsistenz zu erhalten. Außerdem wird es als Vergällungsmittel für Alkohol verwendet. Sobald die Bezeichnung Alkohol denat. in der Liste der Inhaltsstoffe auftaucht, kann es gut, dass dafür Phthalate verwendet wurden. Hier finden Sie weitere Informationen zu den verschiedenen Alkoholkategorien, die in Kosmetika verwendet werden. Da Phthalate fett und wasserlöslich sind, können sie von der Haut aufgenommen werden und sich im Körper ansammeln. Zum Beispiel können sie die Bauchspeicheldrüse durcheinander bringen und dazu neigen, fettleibig und Diabetes zu begünstigen. Darüber hinaus wird vermutet, dass Phthalate insbesondere bei Männern eine starke hormonelle Wirkung haben und die Fruchtbarkeit beeinträchtigen können.

Weichmacher

INCI Bezeichnung: Propylene Glycol, 1,2-Propanediol, 1,2-Dihydroxypropane, Methyl Ethyl Glycol (MEG), Methylethylene Glycol

Diese Weichmacher werden in herkömmlichen Kosmetik und auch in medizinischen Salben als Feuchthaltemittel verwendet. Das Produkt bleibt flexibel und bleibt gleichzeitig erhalten. Weichmacher können jedoch allergische Reaktionen hervorrufen, sich im Körper ansammeln und Nieren und Leber schädigen.

Emulgatoren

INCI Bezeichnung: PEG, PPG, Ceteareth-8, Polyethylenglykol

Jede Creme aus Wasser und Öl benötigt einen Emulgator, damit sich die beiden Zutaten miteinander verbinden und eine cremige Konsistenz bilden können. In der herkömmlichen Kosmetik erfolgt dies üblicherweise mit Hilfe von PEG (Polyvinylglucose). PEG reagiert jedoch nicht nur mit Fett und Feuchtigkeit, sondern auch mit der Haut. Dies zerstört die Barrierefunktion der Haut und Schadstoffe und Umweltgifte werden leichter von der Haut aufgenommen. Bei häufigem Gebrauch wird die Haut immer trockener.

Silikone

INCI Bezeichnung: Dimethicone, Trimethicone, Methicone, Amodimethicone, Polysiloxane; es gibt unzählige Abwandlungen, Orientierung bieten die Endungungen “-methicone” und “-siloxane”

Silikone kommen in vielen konventionellen Kosmetikprodukten zum Einsatz, da sie dafür sorgen, dass sich Produkte leichter auftragen und verteilen lassen. Sie können auch ein weiches Gefühl für Haut und Haar verleihen und eine pflegende Wirkung vortäuschen. Tatsächlich sind Silikone flüssige Kunststoffe, die von Chemielabors bereitgestellt werden. Sie bedecken Haut und Haare wie eine luftdichte Schicht. Infolgedessen werden Nährstoffe nicht mehr absorbiert und das Innere der Haut und der Haare wird trocken.

Tenside

INCI Bezeichnungen: Sodium-Lauryl-Sulfat, Sodium-Laureth-Sulfat, Ammonium-Lauryl-Sulfat Sodium-Myreth-Sulfat

Alles, was gut schäumen und reinigen soll, braucht Tenside. In herkömmlichen Kosmetika sind sie relativ reizende Wasch- und Schaummittel, die Haut und Schleimhäute reizen und trocknen können. Menschen mit empfindlicher Haut und juckender Kopfhaut können auf chemische Tenside reagieren.